Wissenschaftlich fundiert. Psychologisch tief. Arbeiten auf Augenhöhe.
Meine Arbeit ist nicht an eine einzelne Schule oder Methode gebunden.
Sie ist aus unterschiedlichen psychologischen, systemischen und körperzentrierten Denktraditionen gewachsen und wird je nach Kontext integriert.
Mein Ansatz
Ich arbeite psychodynamisch und systemisch fundiert – mit Blick auf innere Muster, äußere Kontexte und die Wechselwirkungen dazwischen. Körper, Emotion und Wahrnehmung beziehe ich bewusst mit ein: als zentrale Quellen von Orientierung, nicht als Ergänzung zum Denken.
Veränderung entsteht in meiner Arbeit nicht durch Optimierung, sondern durch vertieftes Verstehen: Was treibt mich an? Was hält mich zurück? Woran orientiere ich mich, wenn Sicherheiten fehlen?
Ich verbinde analytische Klarheit und metakognitive Reflexion mit resonanzorientierter Begleitung. Kluges Sortieren und Abwägen gehören ebenso dazu wie das bewusste Spüren, Regulieren und Erleben innerer Zustände. So entstehen Räume, in denen Verantwortung übernommen und Entscheidungen auch unter Unsicherheit tragfähig werden.
Zentrale Einflüsse
Ich folge in meiner Arbeit insbesondere folgenden Schulen:
- Metatheorie der Veränderung von Klaus Eidenschink
- Somatische und körperzentrierte Arbeit (Hendricks Institute)
- Bewusstseinsarbeit (Conscious Leadership Group)
- Dare to Lead (Brené Brown)
- Ontologische Arbeit am menschlichen Sein (u. a. Maria Nemeth)
Diese Einflüsse stehen gleichwertig nebeneinander. Sie dienen der Orientierung – nicht als Rezepte.
Abgrenzung
Ich arbeite nicht mit Tools, um Verhalten zu optimieren.
Ich arbeite mit Menschen an ihrer Wahrnehmungskompetenz, damit festgefahrene Muster in Bewegung kommen und neue Handlungsspielräume entstehen.
Haltung
Coaching verstehe ich als gemeinsamen Prozess auf Augenhöhe. Ich arbeite nicht an Menschen, sondern mit ihnen.
Es ist kein Reparaturbetrieb, sondern ein Raum für Klärung, Orientierung und Verantwortung.
Meine Aufgabe ist es, Wahrnehmung zu schärfen, Spannungen tragfähig zu halten, zu spiegeln und zu irritieren – und präsent zu bleiben, auch wenn es unbequem wird.