Beratungsformate für Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement

 

Ich arbeite in unterschiedlichen Formaten mit Menschen in Forschung, Lehre, interdisziplinären Gruppen und im Wissenschaftsmanagement. Die Zusammenarbeit orientiert sich an Rolle, Verantwortung und konkreter Fragestellung – nicht an vorgefertigten Programmen.

Je nach Karrierephase verschieben sich Handlungsspielräume, Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten. Formate und Inhalte werden entsprechend konzipiert; Trainings basieren auf erprobten Konzepten und werden situationsbezogen weiterentwickelt.

Alle Formate werden in deutscher und englischer Sprache angeboten.

  • Coaching

    Individuelle oder gruppenbasierte Begleitung für unterschiedliche Rollen und Karrierephasen in der Wissenschaft. Coaching wird jeweils anlass- und kontextbezogen konzipiert und kann im Einzelsetting oder in kleinen Peergruppen (4–6 Personen) stattfinden.

    Typische Coachingkontexte

    Doktorand:innen

    • Schreibblockaden und Prokrastination
    • Selbstzweifel und Imposter-Erleben
    • Motivation im langen Forschungsprozess
    • Umgang mit Bewertung, Abhängigkeiten und unklaren Erwartungen
    • Orientierung und Prioritäten im Promotionsprozess


    Postdocs

    • Karriereentscheidungen unter Unsicherheit
    • Publikations- und Drittmitteldruck
    • Verantwortung bei begrenzter Entscheidungsmacht
    • Überlastung und Daueranspannung
    • Prioritäten bewusst setzen und Entscheidungen treffen


    Neuberufene Professor:innen

    • Rollenwechsel von Forschung zu Führung und Leitung
    • Projektverantwortung und Rollenklärung als PI
    • Entscheidungen unter Unsicherheit treffen
    • Entwicklung eines eigenen Führungsstils


    Professor:innen & Gruppenleitungen

    • Führung im Wissenschaftssystem gestalten
    • Balance zwischen Forschung, Führung und Management
    • Entscheidungen unter Unsicherheit und widersprüchlichen Erwartungen
    • Verantwortung im Team verteilen und Eigenverantwortung stärken
    • Nachhaltig arbeiten trotz Dauerbelastung
  • Trainings & Workshops

    Trainings und Workshops für Doktorand:innen, Postdocs, Führungskräfte und Teams in der Wissenschaft.
    Bewusstseins- und haltungssensibel konzipiert und auf konkrete Umsetzbarkeit im wissenschaftlichen Alltag ausgerichtet. Themen und Schwerpunkte werden kontextbezogen gemeinsam entwickelt; viele Formate sind interdisziplinär und interkulturell geprägt. Dabei entstehen Lern- und Arbeitsräume, in denen Fragen, Unterschiede und Unsicherheit bearbeitet werden können – als Grundlage für Vertrauen, Zusammenarbeit und Innovation.

    Themenfelder (exemplarisch)

    Selbstführung & persönliche Wirksamkeit

    • Zeit- und Selbstmanagement unter hoher Arbeitsbelastung
    • Umgang mit Impostergefühlen, Selbstzweifeln und Leistungsdruck
    • Präsenz und Positionierung im Wissenschaftssystem
    • Eigene Grenzen wahrnehmen und kommunizieren


    Führungsentwicklung im wissenschaftskontext

    • Führung in wettbewerbs- und leistungsgeprägten Systemen
    • Führung zwischen Werten und situativen Anforderungen
    • Feedback und Zusammenarbeit gestalten
    • Innovation im Team durch wirksame Führung
    • Laterale Führung ohne formale Führungsrolle
    • Vertrauen und Mut als Führungsressourcen


    Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation

    • Zusammenarbeit in komplexen Forschungsprojekten
    • Kommunikation zwischen Disziplinen und Rollen
    • Spannungen und Konflikte produktiv bearbeiten
    • Vertrauen und psychologische Sicherheit im Team stärken
    • Unterschiede im Team produktiv nutzbar machen
  • Teamentwicklung & Interdisziplinäre Zusammenarbeit

    Zusammenarbeit scheitert selten am fachlichen Anspruch, sondern an den Dynamiken zwischen Perspektiven, Rollen und Erwartungen. Das zeigt sich besonders deutlich in inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten sowie in Vorhaben mit hoher Unsicherheit und Verantwortung.

    Forschungs- und Projektteams vereinen unterschiedliche fachliche Sprachen, Denklogiken und Arbeitsweisen. Was für eine Disziplin selbstverständlich ist, kann für eine andere irritierend wirken. Teamentwicklung schafft einen Rahmen, in dem diese Unterschiede sichtbar werden und produktiv zusammenarbeiten können.

    Teamentwicklung kann sowohl präventiv als auch in Situationen stattfinden, in denen Zusammenarbeit ins Stocken gerät.

    Typische Themen in der Teamentwicklung

    • Klärung von Ziel, Auftrag und gemeinsamen Erwartungen
    • Reflexion von Rollen, Verantwortung und Entscheidungslogiken
    • Ziel- und ggf. Werteklärung im Team
    • Umgang mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven
    • Arbeit an konkreten Situationen aus dem Arbeitsalltag
    • Umgang mit Spannungen oder festgefahrenen Zusammenarbeitssituationen

     

    Worum es in der Teamentwicklung geht

    Teams entwickeln eigene Dynamiken und implizite Regeln darüber, was gesagt werden darf, wer Einfluss hat und wie Entscheidungen getroffen werden. Diese Muster bleiben im Alltag häufig unsichtbar – prägen aber maßgeblich die Zusammenarbeit.

    Teamentwicklung macht diese Dynamiken reflektierbar und bearbeitbar. Im Mittelpunkt stehen Klarheit über Ziele und Rollen, gemeinsame Verantwortung sowie Vertrauen und psychologische Sicherheit – damit Unterschiedlichkeit produktiv genutzt werden kann.

    Ausgestaltung & Vorgehen

    Teamentwicklung wird an Ziel, Kontext und Zusammensetzung des Teams angepasst.

    Formate reichen von punktuellen Workshops oder Team-Retreats bis zu mehrphasigen Prozessbegleitungen. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die auch unter Unsicherheit, Zeitdruck und unterschiedlichen Perspektiven handlungsfähig bleibt.

     

  • Konfliktberatung im wissenschaftlichen Kontext

    Konflikte in der Wissenschaft entstehen häufig an Schnittstellen von Rollen, Hierarchien und fachlichen Logiken – etwa bei Fragen von Autorschaft, Betreuung und Eigenständigkeit, Projektverantwortung und Abhängigkeit, zwischen Disziplinen oder in Phasen von Unsicherheit und Konkurrenz.

    Wenn Spannungen eskalieren, unterschwellig schwelen oder sich verfestigen, rauben sie viel Energie und blockieren Zusammenarbeit, Entscheidungsfähigkeit sowie Vertrauen und Innovationskraft im Team.

    Ich begleite Einzelpersonen, Führungskräfte und Teams dabei, Konfliktdynamiken zu verstehen und so zu bearbeiten, dass wissenschaftliche Schaffenslust sowie Arbeits- und Entscheidungsfähigkeit wieder möglich werden – ohne vorschnelle Harmonisierung, aber mit Blick auf tragfähige Möglichkeiten.

    → Mehr über Konfliktinterventionen erfahren

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